
Baskets verlieren nach starker erster Hälfte noch klar beim Aufstiegsfavoriten
3. Januar 2026(ts) So gut die erste Halbzeit war, die zweite war nicht die, die sich die Uni Baskets gewünscht haben. Trotz einer Pausenführung mussten sich die Münsteraner am Ende der BG Göttingen klar mit 63:81 geschlagen geben. Dementsprechend war die Stimmung in der Mixed Zone getrübt. Die Stimmen zum Spiel:
Die Trainerstimmen
Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die ersten zwei, drei Minuten waren wir nicht im Spiel. Dann haben wir eine gute erste Halbzeit gespielt und Fokus gehabt. Wir haben dann im dritten Viertel mit acht Ballverlusten in einem Viertel die Göttinger gut aufgebaut, vor allem noch am Ende des dritten Viertels dieser unnötige Pass mit einer Sekunde genau in die Hände für noch einen Korbleger und uns so selber wehgetan und den Gegner so stark gemacht, dass wir danach nicht mehr die Kurve gekriegt haben, was sehr schade ist, weil wir am Anfang zwei sehr gute Viertel gespielt haben. Das dritte Viertel hat uns das Spiel komplett zerstört. Wir sind zwar nur neun Punkte hinten, obwohl wir ein unglaublich schlechtes drittes Viertel spielen, aber es fühlt sich an, als lägest du mit 20 hinten. So haben wir ab da dann auch gespielt. Wir müssen nicht eine Halbzeit spielen, sondern 40 Minuten.“
Fabian Strauß, Cheftrainer der BG Göttingen: „Respekt an Münster. In der ersten Hälfte haben sie uns definitiv das Tempo geraubt. Wir haben dazu beigetragen, weil wir über das ganze Spiel in der Verteidigung viele haarsträubende Fehler gemacht haben, immer wieder Aussetzer haben. Teilweise hat das Münster sehr gut bestraft, teilweise haben wir es zu einfach gemacht. Dann fangen wir offensiv in der zweiten Hälfte an, ein bisschen besser zu spielen, den Ball laufen zu lassen, Richtung Ring zu attackieren und wieder rauszuschmeißen: Dann fallen auch die Dreier.“
Die Spielerstimmen:
Kapitän Cosmo Grühn: „Es sind bei uns zwei Sachen: Es ist Konstanz sowie mentaler Fokus und mentale Bereitschaft. Wenn bei uns was schiefläuft, läuft nicht nur ein bisschen was schief, sondern brennt direkt die Hütte. Wir müssen es einfach irgendwie schaffen, konstant auf einem Level zu bleiben, das nicht so unterirdisch ist, weil das gegen so ein Team wie Göttingen mit einem großen Lauf bestraft wird. Diese Konstanz müssen wir finden. Wir müssen es auch irgendwie schaffen, uns 40 Minuten so zu konzentrieren, dass wir nicht so viele mentale Fehler machen. Diese mentalen Fehler wie Backdoor-Cuts, unsportliche Fouls, dass wir nicht wissen, wie wir verteidigen sollen: Das geht einfach nicht auf dem Level. Wir müssen da die Konstanz irgendwie hinkriegen.“
Oliver Pahnke: „Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt, haben gut gefightet. Auch als wir am Anfang hoch zurückgelegen haben, sind wir wiedergekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr die Sachen gut gemacht, die wir in der ersten Halbzeit gut gemacht haben, waren nicht mehr konsequent genug, wie den Spielzug nicht mehr sauber auszuspielen oder den Ball gut zu bewegen. Wir haben zu viele Turnover gemacht und auf der anderen Seite in der Defense den Göttingern zu viele Räume gelassen. Und dann kommt eben das Ergebnis so zustande.“
Jason Ani: „Wir haben erneut gezeigt, dass wir uns mit den Spitzenteams messen können. Aber eben nur in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit, als das Spiel eng ist, kommt es darauf an, die Plays besser durchzuführen. Da müssen wir besser sein. Wir müssen schnell die Erfahrung bekommen, solche engen Spiele auch ganz bis zum Ende durchzuziehen.“








