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25. Februar 2026(ts) An diesem Wochenende heißt es für die Uni Baskets, nach einer intensiven Trainingswoche in der Länderspielpause durzuchatmen. Sportlich befinden sich die Münsteraner in einer schwierigeren Position als zum gleichen Zeitpunkt der Vorjahre, die über den Erwartungen liefen. Spätestens am 2. Mai wird Klarheit herrschen, welche beiden Klubs aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sportlich absteigen müssen. Manager Helge Stuckenholz und Cheftrainer Götz Rohdewald bewahren Ruhe und bleiben zuversichtlich.
Freie Tage vor dem Endspurt
Tief durchatmen – im wörtlichen und übertragenen Sinne! Die Devise für das FIBA-Break an diesem Wochenende. Frische Nordseeluft tanken Manager Helge Stuckenholz auf Norderney und Cheftrainer Götz Rohdewald an der niederländischen Nordseeküste in Bergen. Eher den Städtetrip bevorzugt der eine oder andere Spieler: Hamburg, Köln, Berlin oder Paris wie Paul Viefhues. In der französischen Landesmetropole könnte er Ex-Coach Björn Harmsen über den Weg laufen. Auch die BBL-Clubs nutzen die Qualifikationsspiele für die Basketball-Weltmeisterschaft 2027 zur regenerativen Auszeit. Die deutsche Nationalmannschaft spielt am heutigen Freitag (20 Uhr) sowie am Sonntag (18 Uhr, jeweils live bei MagentaSport) gegen Kroatien.
„Dass Adam wieder da ist, ist toll!“
Eine ebenso wohlverdiente wie notwendige Auszeit, wie die moderne Sportwissenschaft lehrt. „Wir haben intensiv trainiert. Wir trainieren mit guter Stimmung, alles okay“, berichtet Baskets-Coach Rohdewald. Es war ein physisch und athletisch herausfordernder Trainingsblock, verknüpft mit taktischen Aspekten. „Deshon hat das erste Mal mittrainiert. Das sieht ganz gut aus, er ist belastbar. Adam macht auch ein bisschen mit, natürlich noch weniger mit Kontakt, aber er kann schon mitlaufen und werfen. Das ist schön zu sehen, dass es da bei ihm deutlich besser geht, als wir das erwartet haben. Dass Adam wieder da ist, ist toll!“
„Es ist eine gute Energie beim Training und in der Mannschaft, in der auch die Stimmung gut ist“, bescheinigt auch Manager Stuckenholz. Erstmals seit dem 2017 knapp verpassten Aufstieg aus der Regionalliga in die ProB sind die Uni Baskets Münster in einer Saison, in der es nicht wunschgemäß läuft. In den vergangenen drei Zweitliga-Spielzeiten war der Klassenerhalt frühzeitig kein Thema.
„Natürlich können wir das.“
Nun aber Abstiegskampf. „In den letzten Jahren mussten wir uns nie Sorgen machen, weil alles besser lief als geplant. Das ist In dieser Saison anders, wodurch die letzten zehn Spiele mehr Bedeutung haben“, erläutert Helge Stuckenholz. „Es nützt aber nichts, sich zu beschweren. Wir gehen jetzt mit maximaler Energie in die letzten zehn Spiele und gucken. Es ist noch alles offen.“
Und in puncto Klassenerhalt ist Götz Rohdewald „optimistisch, weil ich glaube, dass wir das können. Natürlich können wir das. Wir müssen einfach den Dreh drankriegen.“ Immerhin haben die Uni Baskets noch sechs Partien zu Hause. „Unsere Fans im Rücken zu haben, wird gut für uns sein. Wir haben als nächstes am Freitag ein Heimspiel gegen Bayreuth (Tickets), werden alles geben, um einen Sieg zu holen. Manchmal braucht man nur ein, zwei Spiele, um wieder einen guten Rhythmus zu kriegen.“
„Für beide Szenarien Konzepte“
Vier bis sechs Siege dürften es der Arithmetik der Tabellensituation nach für den Klassenerhalt der Uni Baskets sein müssen. Gilt der sportliche Fokus ausschließlich den letzten zehn Spieltagen, ist es natürlich Sorgfaltspflicht des Managements, zweigleisig zu planen. „Es gibt für beide Szenarien Konzepte. Deshalb wird es in Münster auch in der Saison 2026/27 so oder so eine Spielzeit geben, die wieder Basketball in unsere Stadt bringt, wo die Leute in der Halle gut unterhalten werden“, sagt Helge Stuckenholz.
Klar ist: Bis zum 2. Mai lässt sich gemeinsam noch einiges in Richtung Szenario ProA bewegen.








