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31. März 2026(ts) Ein weiteres Finale im Kampf um den Ligaverbleib und erneut Heimvorteil: Nach dem begeisternden 89:64-Sieg gegen Karlsruhe haben die Uni Baskets Münster mit den Tigers Tübingen einen direkten Konkurrenten zu Gast. Das Duell des 18. gegen den 14. beginnt am Samstag um 19.30 Uhr. „Ich hoffe, dass die Halle voll ist. Wir haben Bock, vor unseren Fans zu spielen und noch einen Sieg zu holen, aber wir brauchen auch ihre Unterstützung“, sagte Baskets-Coach Götz Rohdewald. „Wir sind weiterhin in einer schwierigen Situation, in der uns unsere Fans pushen können und noch mehr aus uns herausholen können.“ Tickets gibt es noch in allen Kategorien online hier – kostenlose für „Studis“ über das Kultursemesterticket.
Die Ausgangslage der Uni Baskets
Mit erstmals in dieser Saison zwei Siegen nacheinander präsentieren sich die Uni Baskets wie verwandelt und in deutlich verbesserter Form. Das 89:64 gegen Karlsruhe war nach dem 79:73-Erfolg in Nürnberg nicht nur ein Statement-Sieg, sondern auch auf beiden Seiten des Feldes – defensiv und offensiv – die beste Saisonleistung. „Die letzten beiden Spiele haben uns offensichtlich sehr, sehr gut getan. Wir haben eine richtig gute Energie“, berichtete Cheftrainer Götz Rohdewald vor dem Training am Donnerstag. „Aber alle wissen, dass wir mehr Siege brauchen. Wir sind nach den vielen Niederlagen hungrig nach mehr Siegen und auf keinen Fall zufrieden.“
„Es kommt auf uns an“
Fehlende Konzentration kann der Münsteraner Coach nicht ausmachen, im Gegenteil: „Wir sind sehr motiviert, um auch am Samstag wieder ein gutes Spiel abzuliefern. Das Training ist gut und die Stimmung ist gut.“ Natürlich weiß man bei den Uni Baskets darum, nach dem 83:71-Hinspielerfolg die Tigers mit dem zweiten Heimsieg in Folge so richtig mit in den Kampf um den Ligaverbleib hineinziehen zu können. Nur noch zwei Zähler bestünde dann der Rückstand auf die schwäbischen Unistädter – der Direktvergleich zugunsten der Münsteraner sorgte dann für zusätzliche Dramaturgie.
Den aktuellen Tabellen-14. beurteilt Götz Rohdewald als „eine schwierige Mannschaft mit vielen Möglichkeiten“, die wieder mit allen Leistungsträgern anreisen dürfte. Der Cheftrainer der Uni Baskets ist überzeugt: „Aber es kommt auf uns an, wie wir spielen, wie wir auftreten. Wenn wir so fokussiert sind wie im letzten Spiel gegen Karlsruhe – und davon gehe ich aus, dass wir das sind – dann haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.“
Das Personal
Die Uni Baskets können am 30. und fünftletzten Spieltag der Saison auf ihren formstarken Spieltagskader der beiden jüngsten Auftritte bauen.
Der Gegner Tigers Tübingen
Durchaus überraschend stehen die Tigers Tübingen inzwischen mit dem Rücken zur Wand. Das umso mehr, als dass die „Raubkatzen“ zuletzt gegen das Playoff-Team Knights Kirchheim zwar sehr stark aufspielten, aber ohne Punkte blieben. Die bittere 93:95-Buzzerbeater-Heimniederlage hat die Tübinger Tabellensituation weiter verschärft. „Wenn wir jedes Spiel so spielen würden, würden wir nicht da stehen, wo wir stehen, um es mal klar zu sagen. Es war eine tolle Leistung, eine tolle Teamleistung, kämpferisch toll, spielerisch gut“, analysierte Interimstrainer Eric Detlev.
Die Schwaben haben Mitte Februar den Coach gewechselt. Wie schon in der Vorsaison hat sich erneut Sportdirektor Detlev in den Dienst der Sache gestellt. Ihm fehlten beim 93:95 am vergangenen Wochenende gegen Kirchheim Melkisedek Moreaux (11,7 Punkte pro Partie), JaCobi Wood (16,4 Punkte), der weiterhin und schon seit dem Hinspiel ausfälllt, und Larry Thomas verletzungsbedingt. Drei Nachverpflichtungen haben die Tigers angesichts der angespannten sportlichen und vorübergehend personellen Situation im Saisonverlauf getätigt.
Königstransfer Jordan Johnson
Das Spiel der Tübinger veränderte dabei maßgeblich der letzte Transfer: Mit Jordan Johnson kam kurz vor Ende der Transferperiode Anfang Februar ein neuer Aufbauspieler mit internationaler Erfahrung. Hervorstechen beim US-Amerikaner der Ballvortrag und sein Distanzwurf – je nachdem, was die Mannschaft situativ von ihm benötigt. In seinen bisher neun Einsätzen lieferte der 31-Jährige, der unter anderem für die Gladiators Trier spielte, als Topscorer der Tigers pro Partie 18,8 Punkte und legte 5,3 Assists auf. Kein Fragezeichen steht hingegen hinter Tigers-Kapitän Till Jönke, der nach seiner Spielsperre von einer Partie nach seinem disqualifizierenden Foul bei der 71:82-Niederlage bei den SBB Baskets ins Aufgebot zurückkehrt.
Das sagen die Trainer
Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Bei Tübingen ist Jordan Johnson natürlich ein Schlüsselspieler, wie man auch an den Statistiken sieht. Er scort sehr viel, macht aber auch Plays für seine Mitspieler. Um ihn dreht sich fast alles. Ich nehme an, dass zu unserem Spiel ein paar Leute, die letzte Woche nicht dabei waren, zurückkommen und die Tigers mit einer fast kompletten Mannschaft da sein werden.“
Troy Culley, Tigers-Co-Trainer: „Für beide Mannschaften ist es ein äußerst wichtiges Spiel. Münster wird mit zwei Siegen im Rücken mit Selbstvertrauen in diese Begegnung gehen, wir müssen mit allen Mitteln dagegenhalten und den Kampf annehmen. Wie unsere jüngsten Spiele gegen Köln und Wolmirstedt ist es ein komplett neues Spiel, da in beiden Teams viele neue Spieler im Vergleich zum ersten Duell sind.“
Ticket-Infos – ÖPNV inklusive
Eintrittskarten für die Partie in der Halle Berg Fidel können im Online-Ticketshop der Uni Baskets erworben werden. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Uni Baskets empfehlen eine frühzeitige Anreise, bevorzugt mit dem ÖPNV oder Fahrrad. Im Ticket enthalten: die Hin- und Rückfahrt mit Bussen der Stadtwerke Münster und Bahnen der Preisstufe 0 im Stadtgebiet Münster (Haltestellen Sporthalle Berg Fidel mit dem StadtBus 5 oder P+R Preußenstadion mit dem StadtBus 1).
Die Partie verfolgen
Der Basketball-Streamingkanal Sporteurope.TV überträgt das so wichtige Heimspiel der Münsteraner live. Als Experte wird der Hall-of-Famer der Uni Baskets Stefan Weß fungieren. Sendebeginn ist um 19.15 Uhr, Hochball ist um 19.30 Uhr. Dazu halten wir euch mit unserem LIVE-Ticker auf 2basketballbundesliga.de auf dem Laufenden. Nach der Schlusssirene des Duells gibt es das gesamte Spiel im Re-Live bei Sporteurope.TV und die Pressekonferenz sowie Highlights bei GAMEDAY.MS zu sehen.
Restliche Spiele im Abstiegskampf
Uni Baskets (18., 16 Punkte)
Sa, 4. April, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Tigers Tübingen (Tickets)
Fr, 10. April, 19.30 Uhr: SBB Baskets – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Sa, 18. April, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Artland Dragons (Tickets)
Sa, 25. April, 19.00 Uhr: VfL Bochum – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Sa, 2. Mai, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Phoenix Hagen (Tickets)
Leverkusen (17., 18 Punkte)
Bayer Giants Leverkusen – RheinStars Köln
EPG Baskets Koblenz – Bayer Giants Leverkusen
Bayer Giants Leverkusen – SBB Baskets
Bayer Giants Leverkusen – Knights Kirchheim
Artland Dragons – Bayer Giants Leverkusen
SBB Baskets (16., 18 Punkte)
SBB Baskets – Paderborn Baskets
SBB Baskets – Uni Baskets
Bayer Giants Leverkusen – SBB Baskets
SBB Baskets – Artland Dragons
Nürnberg Falcons – SBB Baskets
Paderborn (15., 20 Punkte)
SBB Baskets – Paderborn Baskets
Paderborn Baskets – HAKRO Merlins Crailsheim
Knights Kirchheim – Paderborn Baskets
Paderborn Baskets – Tigers Tübingen
PS Karlsruhe Lions – Paderborn Baskets
Tübingen (14., 20 Punkte)
Uni Baskets – Tigers Tübingen
Artland Dragons – Tigers Tübingen
Tigers Tübingen – EPG Baskets Koblenz
Paderborn Baskets – Tigers Tübingen
Tigers Tübingen – Eisbären Bremerhaven










