
Geschwächte Uni Baskets unterliegen beim 11:2-Seriensieger
17. Januar 2026(ts) Bitter und frustrierend ist die personell erneut erschwerte personelle Lage schon: Die Niederlage in Kirchheim war für die Uni Baskets Münster dennoch in der Art und Weise ein Lichtblick. Mit einer starken kämpferischen Leistung kamen sie immer wieder zurück, mussten aber letztlich der Klasse des Favoriten Tribut zollen. Was Neuzugang Philip Alston, Cheftrainer Götz Rohdewald und Co. in der Mixed Zone sagten, haben wir für euch in den Stimmen zum Spiel zusammengefasst.
Die Trainerstimmen
Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets
Zum Spiel: „Glückwunsch an Igor und seine Mannschaft zum verdienten Sieg. Wir haben unter den Umständen ein sehr gutes Spiel gemacht. Zweites und drittes Viertel waren super. Mein Assistenztrainer spielt 16 Minuten, der nicht wirklich fit ist, weil es sein musste. Thorben hat es so gut gemacht, wie er es nur machen konnte. Aber wir waren heute natürlich arg gehandicapt und haben viele Dinge gemacht im Spiel, die wir eigentlich gar nicht machen. Zone spielen, switchen, offensiv auch komplett anders gespielt in großen Teilen. Von daher war das das Maximum, was wir heute rausholen konnten. Ich bin damit zufrieden und hoffe, dass wir in der nächsten Woche personell besser aufgestellt sind und dann ein besseres, kompetitiveres Team haben.“
Zum Einstand von Neuzugang Philip Alston: „Philip war jetzt erst eine Woche im Training. Wir haben drei, vier Dinge mit ihm geübt. Dafür war es sensationell, wie er hier gespielt hat. Aber wir wussten auch, als wir ihn gekriegt haben, dass wir einen sehr guten Spieler bekommen und er uns sofort helfen wird. Von daher bin ich nicht überrascht, aber trotzdem froh, dass er das erste Spiel so gut gespielt hat.“
Igor Perovic, Knights-Cheftrainer: „Das Resultat ist am Ende zu hoch. Wir haben den Sieg verdient, aber vielleicht nicht mit knapp 20 Punkten. Münster hat sehr gut gespielt, sehr diszipliniert, sehr physisch. Sie haben große personelle Probleme. Wenn sie ihre personellen Probleme lösen und einige Spieler zurück sind, dann werden sie eine sehr, sehr schwierig zu schlagende Mannschaft sein. Mit Alston haben sie einen exzellenten Spieler dazubekommen, der eine Menge Probleme mit seiner Physis und Athletik kreieren kann.“
Die Spielerstimmen:
Kapitän Cosmo Grühn
Zum Spiel: „Wir haben uns sehr, sehr gut verkauft. Es ist immer schwierig, wenn man ersatzgeschwächt ist und auch neue Leute dazukommen, so einen gemeinsamen Groove zu finden. Das hat man gerade im ersten Viertel gemerkt. Dann aber haben wir uns immer wieder zurückgekämpft und starke Mentalität gezeigt. Wir können sehr, sehr viel mitnehmen aus diesem Spiel, insbesondere positive Sachen. Wir sind durchaus in der Lage, auch gegen gute Teams gute Runs zu haben. Jetzt müssen wir gucken, dass wir uns weiter gut aufeinander abstimmen und dann in den nächsten Spielen noch bessere Ergebnisse erzielen, obwohl das heutige Endergebnis ein bisschen trübt, weil wir die ganze Zeit des Spiels gut mitgehalten haben.“
Zum Einstand von Neuzugang Philip Alston: „Phil hat direkt bewiesen, dass er hierher gehört und ein toller Spieler ist, der uns sehr, sehr weiterhelfen kann. Er hat sich direkt super eingefügt. Ich glaube, der wird uns noch ein bisschen Spaß machen.“
Thorben Döding
Zum Spiel: „Mit der heute limitierten Truppe haben wir weitestgehend guten Charakter bewiesen. Wir waren nur wegen ein paar blöder Fehler ein paar wichtige Würfe entfernt, das Spiel bis zum Schluss eng zu gestalten. Leider haben wir es nicht geschafft, ganz ran zukommen und sind die ganze Zeit hinterhergelaufen.“
Zum Einstand von Neuzugang Philip Alston: „Philip hat einen super Einstand gezeigt und auch gezeigt, dass er spielerisch und charakterlich gut in unsere Truppe passt und uns auf jeden Fall helfen wird.“
Neuzugang Philip Alston: „Es war eine großartige Erfahrung. Ich bin sehr glücklich und dankbar, wieder auf hohem Niveau Basketball spielen zu können, und ich habe es wirklich genossen, mit diesem Team zu spielen. Die Intensität war hoch, die Kommunikation war gut und die Stimmung auf dem Feld war untereinander großartig. Ich glaube fest an dieses Team und weiß, dass wir bald erfolgreich sein werden, sobald wir mehr gemeinsam trainiert haben. Ich habe mich sofort in der Mannschaft wohlgefühlt und mochte es, wie sie kämpferisch, organisiert und gegenseitig unterstützend spielt. Es war für mich einfach, sich nur darauf zu konzentrieren, hart zu spielen und meinen Job zu machen. Insgesamt habe ich einen sehr positiven ersten Eindruck. Ich freue mich darauf, mit den Uni Baskets weiterzuarbeiten und zu sehen, wie weit wir gemeinsam kommen können.“








