
„Für mich und meine Familie schließt sich ein schöner Kreis.“
23. Januar 2026
Paul Viefhues für die Wahl zum Sportler des Jahres nominiert
23. Januar 2026(ts) Die Uni Baskets stehen am Sonntag vor einer Riesen-Heimaufgabe: Die Münsteraner empfangen in ihrem ersten von neun Heimspielen der Rückrunde den Tabellendritten HAKRO Merlins Crailsheim. Der Aufstiegsmitfavorit strebt nach dem Abstieg 2024 in dieser Saison die Rückkehr in die BBL an. Seit dem Hinspielerfolg gegen die Uni Baskets gewannen die „Zauberer“ sechs weitere von acht Partien. Hochball des Heimduells, das den 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA abschließt, ist um 18.00 Uhr. Tickets gibt es online hier – kostenlose für „Studis“ über das Kultursemesterticket.
Heimdebüt!?
Personell wissen die Uni Baskets um mindestens ein Heimdebüt und hoffen auf ein weiteres, um der personell über die Saison arg gebeutelten Mannschaft weitere Stabilität zu verleihen. Ob der am Donnerstag verpflichtete international erfahrene Aufbauspieler Deshon Taylor (zum Bericht) bereits eine Option ist, entscheidet sich kurzfristig. Sicher dagegen: Der in der Vorwoche verpflichtete Philip Alston wird sein Heimdebüt geben. „Ich freue mich sehr auf die Fans der Uni Baskets“, sagte der 24-jährige Forward in unserem aktuellen Interview.
Das Personal
Ausgenommen der Langzeitverletzten Adam Touray, Bo Hodges und Julius Ferber „sind ausnahmsweise mal alle fit. Es sind unglaublich viele Leute im Training – ganz ungewohnt“, berichtete Cheftrainer Götz Rohdewald am frühen Freitagabend. Neuzugang Philip Alston habe die erste richtige Trainingswoche gut getan. „Jeden Tag und jede Woche, die wir mehr gemeinsam mit Phlip haben, werden die Dinge besser. Er versteht sie besser, kennt mehr Plays.“
Ob Deshon Taylor ein Kandidat für das Aufgebot am Sonntag ist, ist wegen der fehlenden Spielberechtigung völlig offen. „Deshon braucht natürlich noch ein bisschen, um reinzukommen. Das würde auch schwierig im Crailsheim-Spiel. Aber so ist es halt am Anfang“, erläuterte Rohdewald, den aber der erste Schritt auf der Entwicklungsleiter freute: „Deshon ist ganz gut aufgenommen worden. Er ist auch erfahren und ein guter Typ, Bo kennt ihn schon, das hilft auch. Von daher kommt er ganz gut an. Wir müssen ihn nur basketballerisch so schnell wie möglich integrieren.“
Der Gegner HAKRO Merlins Crailsheim
Die HAKRO Merlins Crailsheim konnten zuletzt vier Spiele in Folge gewinnen und bilden das sich peu à peu absetzende Spitzentrio mit Hagen und Göttingen. Zum Auftakt der Rückrunde brannten die Merlins jüngst gegen die Rheinstars Köln ein Feuerwerk ab. Nach knapp drei Minuten führten sie mit 15:0 und gewannen am Ende mit sage und schreibe 41 Punkten Unterschied (99:58). „Das war heute ein sehr gutes Spiel von uns. Wir haben eine starke Mentalität gezeigt“, zeigte sich Cheftrainer David McCray von seiner Mannschaft begeistert.
Markenzeichen Physis und Intensität
Jeweils souveräne 8-Punkte-Erfolge fuhr diese davor in Leverkusen (79:71), gegen Tübingen (83:75) und beim Tabellenfünften Artland Dragons (93:85) ein. McCray betonte nach dem Köln-Spiel: „Die Physis, die Intensität und das Tempo, mit dem wir heute gespielt haben, waren sehr gut. So müssen wir weitermachen.“ Attribute, die es auch in der Halle Berg Fidel entgegenzusetzen gilt, was defensivstarken Uni Baskets im Hinspiel bis zum 58:64 nach knapp 34 Minuten äußerst gut gelang. Über drei Viertel noch ausgeglichen (27:27) verloren die Münsteraner nach 4:14 Rebounds im Schlussabschnitt noch deutlich 69:85.
Rochade auf der Point-Guard-Position
Rund um den Jahreswechsel haben auch die Crailsheimer eine Personalrochade auf der Point-Guard-Position in ihrem Aufgebot vorgenommen. Dieses war in großen Teilen für die laufende Saison zusammengeblieben und wurde punktuell weiter verstärkt. In beidseitigem Einvernehmen haben die Merlins und Keyshaun Langley nach 16 Spieltagen ihren Vertrag aufgelöst. Der US-amerikanische Point Guard sollte sich zeitnah einem neuen Klub im Ausland anschließen. Als Nachfolger stieß vor dem Auswärtssieg in Leverkusen der Aufbauspieler Xavier Johnson zum Team. Der 25-Jährige unterschrieb nach Zweitliga-Stationen bei Acunsa Gipuzkoa in Spanien und in Orléans (Frankreich) bei den Merlins einen Vertrag bis Saisonende.
Der Neuzugang reiht sich gleich in das Spitzentrio der besten Punktesammler der Merlins ein, erzielt 12,5 Punkte und legt starke 6,5 Assists pro Partie auf. Bester Werfer ist wieder Anthony Gaines, der neben 14,2 Punkten noch 3,9 Assists verbucht. Formstark präsentierte sich zuletzt auch der Power Forward Brock Gardner (13,4 Punkte, 6,7 Rebounds). Weitere Experten für zweistelliges Scoring: der vielseitige Center Marvin Ogunsipe (12,3 und 7,8 Rebounds, früher Bayern München), Rückkehrer Vincent Shahid (11,9 Punkte) und Shooting Guard Tyrese Blunt (11,5 Punkte).
Das sagen die Trainer
Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die Crailsheimer wollen aufsteigen. So ist der Kader auch gebaut. Sie haben sich nochmal mit Xavier Johnson auf der Aufbauposition verstärkt. Jetzt gegen Köln haben sie ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Köln ist schon eine ganz gute Mannschaft. Wenn du die mit 40 schlägst, das war schon beeindruckend. Die Merlins spielen sehr intensiv, aggressiv in der Verteidigung, rebounden gut und sind sehr physisch. Natürlich haben sie gute Werfer und gute Spieler mit viel Erfahrung, aber ihr Spiel ist ausgelegt auf Physis und Aggressivität.“
David McCray, Merlins-Cheftrainer: „Wir freuen uns auf das Spiel in Münster. Sie haben sich nochmal mit zwei Importspielern verstärkt. Einer der beiden wird gegen uns sein erstes Spiel machen, der andere hat vergangene Woche bereits gegen Kirchheim ein starkes Debüt gefeiert. Daher ist die Mannschaft jetzt deutlich verbessert. Für uns bedeutet das, dass wir die Leistung, die wir zuhause gegen Köln gezeigt haben, auswärts auch bestätigen können. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, unseren Basketball spielen und aggressiv und physisch sein.“
Ticket-Infos – ÖPNV inklusive
Eintrittskarten für die Partie in der Halle Berg Fidel können im Online-Ticketshop der Uni Baskets erworben werden. Einlass ist ab 17.00 Uhr. Die Uni Baskets empfehlen eine frühzeitige Anreise, bevorzugt mit dem ÖPNV oder Fahrrad. Im Ticket enthalten: die Hin- und Rückfahrt mit Bussen der Stadtwerke Münster und Bahnen der Preisstufe 0 im Stadtgebiet Münster (Haltestellen Sporthalle Berg Fidel mit dem StadtBus 5 oder P+R Preußenstadion mit dem StadtBus 1).
Die Partie verfolgen
Der Basketball-Streamingkanal Sporteurope.TV überträgt das erste von neun Heimspielen der Münsteraner in der Rückrunde live. Sendebeginn ist um 17.45 Uhr, Hochball ist um 18.00 Uhr. Dazu halten wir euch mit unserem LIVE-Ticker auf 2basketballbundesliga.de auf dem Laufenden. Nach der Schlusssirene des Duells gibt es das gesamte Spiel im Re-Live bei Sporteurope.TV und die Pressekonferenz sowie Highlights bei GAMEDAY.MS zu sehen.
Die nächsten Spiele
Sa, 25. Januar, 18.00 Uhr: UNI BASKETS – HAKRO Merlins Crailsheim (Tickets)
Fr, 30. Januar, 20.00 Uhr: Gießen 46ers – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Do, 5. Februar, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – EPG Baskets Koblenz (Tickets)
So, 8. Februar, 17.00 Uhr: RheinStars Köln – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Sa, 14. Februar, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Bayer Giants Leverkusen (Tickets)
Fr, 20. Februar, 19.30 Uhr: Paderborn Baskets – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)









