
Eine Einheit mit dem Publikum und den Partnern
21. April 2026(ts) Vorerst ein letztes Mal das Duell der Westfalenrivalen! Die so viele Jahre spannenden Auseinandersetzungen zwischen den Uni Baskets Münster und den VfL SparkassenStars Bochum mit großen Emotionen pausieren – zumindest in der kommenden Saison. Und so sind die Uni Baskets noch einmal am Samstag (19.00 Uhr) mit einer großen Schar ihrer Fans zu Gast in der BONES HANDS ARENA, wie die Heimspielstätte des VfL neben dem Ruhrstadion aktuell heißt. Ausgerechnet gegen den gerade gegen die Uni-Städter besonders motivierten Westfalenrivalen wollen die Münsteraner noch einmal in die Erfolgsspur zurückkehren, um die Saison gut abzuschließen.
Die Ausgangslage der Uni Baskets
Nach dem vorzeitigen Abstieg geht es für die Uni Baskets darum, die Leistung und Energie ihrer Fans der Vorwoche gegen die Artland Dragons mit ins Westfalenderby zu nehmen. Mental keine einfache Aufgabe, denn die Enttäuschung über den Gang in die Drittklassigkeit ist enorm groß. „Wir hatten über den Saisonverlauf sicher sehr, sehr viele Chancen, es besser zu machen. Auch in den letzten Wochen waren die Chancen da. Natürlich bin ich sehr enttäuscht, dass jetzt der Abstieg feststeht, sagte Cheftrainer Götz Rohdewald am Donnerstagnachmittag.
„Die Saison vernünftig zu Ende spielen“
Dennoch gilt es, den sportlichen Fokus schnell auf die verbleibenden beiden Saisonpartien zu richten. Der Baskets-Coach formulierte als klares Ziel: „Auch jetzt wollen wir jedes Spiel, das wir spielen, gewinnen – natürlich auch für ein eventuelles Wildcard-Verfahren. Aber auch in der kommenden Woche, in der wir ein Heimspiel haben, bei dem wir vor unseren Fans spielen. Wir treten zuerst in Bochum an und wollen die Saison vernünftig zu Ende spielen. Das ist auch unsere Aufgabe!“ Ein Wildcard-Verfahren erscheint nach sechs ProA-Lizenzanträgen aus der ProB zwar kaum wahrscheinlich. Platz 17 ist bei zwei Punkten Rückstand auf Bayer Giants Leverkusen und dem gewonnenen Direktvergleich noch in Reichweite.
Das Personal
Götz Rohdewald kann am 33. und vorletzten Spieltag neben den Langzeitverletzten voraussichtlich nicht auf Philip Alston zurückgreifen. „Philip hat noch nicht trainiert. Er hat immer noch Probleme, hat auch im Spiel zuletzt gegen Quakenbrück nicht spielen können. Das ist jetzt nicht deutlich besser geworden“, berichtete Götz Rohdewald. „Es sind noch ein, zwei andere ein bisschen angeschlagen, aber wir bringen die Woche im Training so gut wie möglich zu Ende und werden dann alles geben, um ein gutes Spiel in Bochum zu machen.“
Der Gegner VfL SparkassenStars Bochum
Uni Baskets gegen Bochum hat die westfälischen Fans zuletzt auch im Hinspiel elektrisiert. Es war ein rauschender 92:86-Heimerfolg im Derby, in dem Paul Viefhues mit 24 Punkten inklusive fünf Dreiern als Topscorer das beste Spiel seiner bisher noch jungen Profi-Karriere machte. Viele Spieler beider Teams kennen sich gut. Das galt bis vor kurzem auch noch für den VFL-Chefcoach Felix Banobre. Nach sieben Jahren trennten sich die Wege der Ruhrstädter und des Spaniers vor gut drei Wochen nach zwei hohen Niederlagen, obwohl sie auf einem Playoff-Rang lagen, hinter dem sie inzwischen vier Punkte zurückgefallen sind. Denn auch in der Folge gab es teils deftige Packungen: 58:99 in Nürnberg, 67:95 gegen Gießen und formverbessert 77:90 in Crailsheim.
Banobre-Ära nach sieben Jahren vorbei
Die Uni Baskets müssen aber davon ausgehen, dass die Bochumer allein schon wegen des Derbys und ihres letzten Saisonheimspiels wieder in den Angriffsmodus schalten werden, um nicht zuletzt auch die letzte Playoff-Chance zu wahren. Und zudem ist der VfL im Gegensatz zu den Münsteranern wieder in voller Kaderstärke auf dem Parkett. Mit Myreon Jones (15,5 Punkte) und Dravon Mangum (11,6 Punkte) kehrten zwei der Bochumer Top-5-Scorer und besten Rebounder nach überstandenen Verletzungen schon gegen Gießen in den Kader zurück. Der Leistungsträger der Ruhrstädter schlechthin ist Antonio Williams. Der US-Spielmacher ist sicherlich MVP-Kandidat seines Teams mit 17,1 Punkten und 3,6 Assists pro Partie. Das Trio zeichnet für deutlich mehr als die Hälfte der Ausbeute von im Schnitt 83,3 Punkten verantwortlich.
Das sagen die Trainer
Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Bei den Bochumern dreht sich viel um Williams, der ein sehr, sehr guter Scorer ist. Sie haben ihren Kern an deutschen Spielern, die seit Jahren in Bochum sind, die sehr eingespielt sind und eine gute Qualität haben. Sie haben jetzt auch wieder die Verletzten zurück, die vor ein paar Wochen gefehlt haben. Das heißt, sie sind komplett. Und wenn die Bochumer komplett sind, ist das eine gute Mannschaft.“
Petar Topalski, VfL-Cheftrainer: „Münster spielt in den letzten Wochen immer besser und besser. Nach dem sicheren sportlichen Abstieg können sie ohne zusätzlichen Druck die Saison zu Ende spielen. Dies macht sie noch gefährlicher. Unsere Arbeit in den letzten Wochen macht sich im Training schon bemerkbar. Jetzt müssen wir es am Samstag auf dem Parkett zeigen und das Spiel konzentriert von der ersten bis zur letzte Minute angehen.“
Ticket-Infos
Eintrittskarten für die Partie in der BONES HANDS ARENA in Bochum (neben dem Ruhrstadion) können im Online-Ticketshop der Gastgeber erworben werden.
Die Partie verfolgen
Du bist nicht vor Ort in Magdeburg? Dann geh mit Freunden am Freitag ab 18.30 Uhr ins „Schaf“ am Alten Fischmarkt, wo es echtes Hallenfeeling beim „Watch Together“ gibt. Dort kannst du das Auswärtsspiel live und in voller Länge auf einem 14 Quadratmeter großen, hochmodernen LED-Screen kostenfrei sehen. Kostenpflichtig ist seit Beginn dieser Saison die Liveübertragung auf Sporteurope.TV. Sendebeginn ist dort um 18.45 Uhr, Hochball ist um 18.00 Uhr. Dazu hält euch der LIVE-Ticker auf 2basketballbundesliga.de auf dem Laufenden. Nach der Schlusssirene des Duells gibt es das gesamte Spiel im Re-Live bei Sporteurope.TV und die Pressekonferenz sowie Highlights bei GAMEDAY.MS zu sehen.









