
Uni Baskets drehen erst nach 13 Minuten auf
26. April 2026(ts) Einmal mehr ein attraktives Westfalenderby – diesmal eins mit großen Wendungen: Nach dem vorerst letzten Westfalenderby der Uni Baskets in Bochum schwang bei vielen Protagonisten Wehmut mit, „Das Derby werde ich sehr vermissen“, sagte Cheftrainer Götz Rohdewald. Ähnlich äußerte sich Bochums Niklas Geske: „Es ist super, super schade. Die Derbys, die wir gegeneinander gespielt haben, waren immer absolute Highlights.“ GAMEDAY.MS fasst die Stimmen zum Spiel zusammen.
Die Trainerstimmen
Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets
Zum Spiel: „Wir haben das erste Viertel ganz gut verschlafen. Bochum ist dann richtig heißgelaufen und hat alles reingeschmissen. Wir haben auch zunächst nicht mit dem Biss verteidigt, den wir zeigen wollten. Aber danach, und das ist sehr schwer nach 31 Punkten Rückstand bei einem Team, das die Playoffs noch erreichen kann, haben wir uns zurückgekämpft. Mit Willen und Leuten, die Gas gegeben haben. Es waren zwei schwere Situationen vor dem Ende des dritten Viertels, die uns jegliche Chance genommen haben, das Spiel noch knapper zu gestalten. Aber ich bin stolz auf die Jungs. Das war supertough, mit 31 Punkten hinten die Moral zu haben, zu kämpfen und so ranzukommen, wie wir rangekommen sind.“
Zum Derby: „Das Derby werde ich sehr vermissen. Jedes Mal, wenn wir uns getroffen haben, ob in Münster oder hier in Bochum, war die Stimmung gut. Wir haben fast immer enge Spiele gehabt. Die zweite Liga braucht Derbys wie dieses hier. Es ist gut für beide Vereine und ihre Zuschauer. Wir werden die Bochumer vermissen, weil es immer eine gute Rivalität war. Positiv, mit Kampfgeist und guten Spielen.“
Petar Topalski, VfL-Cheftrainer: „Ich möchte Respekt an Münster zollen, die Mentalität nach dem verschlafenen Start gezeigt haben. Ich bin mit unserem ersten Viertel sehr zufrieden, dass wir wieder so früh zu unserer Identität gefunden haben. Später waren die Beine ein bisschen müde und ein paar Würfe sind nicht reingegangen. Am Ende war es ein spannendes Spiel, vielleicht gut für die Zuschauer, aber für mich war das nicht so einfach.“
Die Spielerstimmen:
Kapitän Cosmo Grühn
Zum Spiel: „Wir starten in das Spiel absolut unterirdisch. 48:17 stand es an einem Punkt. Dann haben die richtigen Spieler gespielt. Jason hat einen super Job gemacht, Thore hat sein erstes Double-Double in der ProA gemacht. Dann sah es bei uns richtig aus wie Basketball und wir haben dann auch gekämpft, uns hinten raus noch einmal richtig eng herangekämpft.“
Zum vorerst letzten ProA-Spiel: „Ich hoffe, dass am kommenden Samstag die Halle gegen Hagen noch einmal richtig voll wird, ein letztes Mal in der Saison. Ich hoffe, dass wir dann das Gesicht zeigen können, das wir heute in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, vor allem im dritten Viertel.“
Adam Touray
Zum Spiel: „Das erste Viertel haben wir komplett verschlafen. Mit einer guten Line-up sind wir richtig gut zurückgekommen. So könnte Basketball aussehen. Hätten wir das ein bisschen eher im Spiel gemacht, sähe das Ergebnis anders aus.“
Zum vorerst letzten ProA-Spiel: „Wir brauchen am kommenden Samstag auf jeden Fall die Unterstützung unserer Fans. Hagen kommt immer mit 300 Mann, die laut sind. Da müssen unsere Fans dagegenhalten. Es wird kein einfaches Spiel. Die wollen sicher vor den Playoffs ein gutes Gefühl kriegen, kommen als Erster an und wollen das auch bleiben. Sie haben Selbstvertrauen und denken, das wird für sie ein einfaches Spiel. Da müssen wir dagegenhalten.“
Niklas Geske (VfL SparkassenStars Bochum): „Es ist super, super schade. Die Derbys, die wir gegeneinander gespielt haben, waren immer absolute Highlights. Die Spiele, die wir in Münster hatten, sind immer mit sehr vielen Emotionen verbunden gewesen, und es waren fast immer superknappe Spiele. Auch hier in Bochum entsprechend. Die Uni Baskets Münster sind echt ein Team, das die Liga vermissen wird. Auch natürlich, weil die Halle einfach toll ist mit 3.000 Leuten. Für mich sind die Uni Baskets auch ein sehr, sehr sympathischer Verein. Ich drücke die Daumen, dass es schnell wieder hochgeht.“









