
Saisonabschlussfeier am Sonntag ab 14 Uhr mit buntem Programm
29. April 2026(ts) Das letzte Saisonspiel bedeutet auch Abschied! Für die Uni Baskets Münster steht nach vier Jahren vorerst ein letztes Mal ein Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Emotional dürfte es also besondere Momente für Mannschaft und Fans geben. Zum Abschluss gastiert am Samstag (19.30 Uhr) Tabellenführer Phoenix Hagen in der Halle Berg Fidel, der den Platz an der Sonne für die Playoffs noch sichern muss. Für die Uni Baskets geht es vor allem darum, sich vor heimischem Publikum noch einmal von der besten Seite zu zeigen. Über 2.300 Fans sind bereits jetzt dabei (letzte Tickets – kostenlose für „Studis“).
Die Ausgangslage der Uni Baskets
Nach der letztlich nicht erfolgreichen Aufholjagd beim Westfalenderby in Bochum wollen die Uni Baskets noch einmal „ein gutes Spiel vor eigenem Publikum machen“, sagte Cheftrainer Götz Rohdewald im Mediengespräch am Donnerstag. „Es ist unser letztes Spiel der Saison. Wir wollen uns da gut präsentieren und einen guten Abschied haben.“ In eine ähnliche Kerbe schlug der Kapitän der Uni Baskets Cosmo Grühn: „Ich hoffe noch einmal ein letztes Mal in dieser Saison auf eine richtig volle Halle und dass wir gegen Hagen das Gesicht zeigen, das wir in Bochum in der zweiten Halbzeit gezeigt haben.“
Hinter den Kulissen laufen bei den Uni Baskets längst die Planungen für die nächste Saison. Die möchte Phoenix Hagen unbedingt in der easyCredit BBL spielen und ist am Samstag haushoher Favorit. Deswegen ist sich Adam Touray sicher: „Die kommen als Erster und wollen das auch bleiben. Sie haben Selbstvertrauen und denken, dass wird für sie ein einfaches Spiel. Wir brauchen auf jeden Fall die Untersützung unserer Fans.“
Sonntag ab 14 Uhr Saisonabschlussfeier
Die war wieder einmal – trotz der „Seuchensaison“ – über den Saisonverlauf beeindruckend für Mannschaft, Trainerteam und die „Mannschaft hinter der Mannschaft“. Alle Protagonisten der Uni Baskets möchten sich deshalb am Sonntag, ab 14.00 Uhr, bei den Fans bedanken. Götz Rohdewald erklärte: „Wir freuen uns auf die Saisonabschlussfeier mit unseren Fans. Auch wenn es keine gute Saison war, wollen wir den Tag gerne nutzen, um ihn mit unseren Fans zu verbringen, zu plaudern und dann zusammen mit ihnen das Damenfinale anzugucken. Wie das letzte Jahr auch finde ich das eine schöne Idee, mit unseren guten Fans gemeinsam Zeit zu verbringen.“
Der Gegner Phoenix Hagen
Einen Vorgeschmack auf die Playoffs erlebte Tabellenführer Phoenix Hagen am vergangenen Spieltag beim Spitzenspiel gegen den direkten Verfolger Merlins Crailsheim. Das Team von Chris Harris musste sich in einem Thriller dem Aufstiegskonkurrenten aus Crailsheim mit 90:93 geschlagen geben. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene vergaben die Hagener mit einem Dreier die Siegchance und die sichere Tabellenführung nach Abschluss der Hauptrunde. Die Merlins zogen nach Punkten mit dem Spitzenreiter gleich, der in Münster gewinnen muss, um Platz eins aus eigener Kraft inne zu behalten. Schwer tat sich Phoenix eine Woche zuvor beim 95:91-Arbeitssieg beim BBC Bayreuth. Cheftrainer Chris Harris kritisierte den Auftritt seiner Mannschaft in der Oberfrankenhalle als „lange Zeit nicht clever, nicht schnittig, nicht mental präsent“.
Größte Offensivpower der Liga
Chris Harris, der seit 2018 das Traineramt in Hagen bekleidet, hat auch diese Saison eine starke Guard-Kombination zusammengestellt. Die im Scoring und im Anspiel vorangehenden Devin Schmidt (16 Punkte / 3,1 Assists) und US-Spielmacher Marcus Graves (14,3 Punkte / 5,3 Assists) dürften MVP-Kandidaten seines Teams sein. Zusammen mit Jeffrey Carroll (12,2 Punkte) und Marinus N’Guessan (11,3 Punkte) zeichnet das Quartett für weit mehr als die Hälfte der Ausbeute von im Schnitt 95,4 Punkten verantwortlich – zugleich die größte Offensivpower der ProA.
Das Personal
Auf der allerletzten Rille kommen die Uni Baskets zum Saisonfinale daher. „Die Personallage ist nicht gut. Neil und Philip haben im letzten Spiel schon nicht spielen können und werden am Samstag beide nicht spielen, Julius und Bo ja sowieso nicht. Deshon hat noch nicht trainiert. Ich glaube nicht, dass er spielen wird. Von daher sind wir schon angeschlagen“, berichtete Götz Rohdewald am Donnerstag.
Das sagen die Trainer
Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Der Hagener Kader ist auf allen Positionen der bestbesetzte der Liga. Da ist viel Erfahrung. Alles was du brauchst, ist in dem Kader drin. Ich denke, sie werden aufsteigen. Das ist eine super Mannschaft mit sehr viel individueller Qualität und Teamqualität.“
Chris Harris, Phoenix-Cheftrainer: „Spiele gegen Münster sind für uns immer ganz besonders. Vor allem die kurzen Touren zur Sporthalle Berg Fidel ist für unsere reisefreudigen Fans stets ein willkommener Anlass, uns zu Hunderten lautstark zu unterstützen – das wird diesmal nicht anders sein. Und wir werden ihre Unterstützung brauchen, da die Baskets nochmals alles in die Waagschale werfen werden, um sich von ihrem Publikum in die Sommerpause zu verabschieden. Entsprechend geht es für uns darum, durchgängig in der Verteidigung präsent zu sein und darüber schnell nach vorn umschalten zu können.“
Ticket-Infos – ÖPNV inklusive
Eintrittskarten für die Partie in der Halle Berg Fidel können im Online-Ticketshop der Uni Baskets erworben werden. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Uni Baskets empfehlen eine frühzeitige Anreise, bevorzugt mit dem ÖPNV oder Fahrrad. Im Ticket enthalten: die Hin- und Rückfahrt mit Bussen der Stadtwerke Münster und Bahnen der Preisstufe 0 im Stadtgebiet Münster (Haltestellen Sporthalle Berg Fidel mit dem StadtBus 5 oder P+R Preußenstadion mit dem StadtBus 1).
Die Partie verfolgen
Der Basketball-Streamingkanal Sporteurope.TV überträgt das vierte Heimspiel der Münsteraner live. Sendebeginn ist um 19.10 Uhr, Hochball ist um 19.30 Uhr. Dazu halten wir euch mit unserem LIVE-Ticker auf 2basketballbundesliga.de auf dem Laufenden. Nach der Schlusssirene des Duells gibt es das gesamte Spiel im Re-Live bei Sporteurope.TV und die Pressekonferenz sowie Highlights bei GAMEDAY.MS zu sehen.










