
Mitfahrportal – Mit der „Fanjuckelei“ zu Heim- und Auswärtsspielen
23. Oktober 2026
„Götz hat in der Halbzeit gute Worte gefunden.“
24. Oktober 2026(ts) Zweiter Heimsieg – späte Ekstase in der Halle Berg Fidel: Die Uni Baskets Münster springen vor 1.850 Fans an die Tabellenspitze und finden sich punktgleich in einem Quartett mit acht Punkten wieder! Die Mannschaft von Trainer Götz Rohdewald hat am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen 71:49 (25:28)-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel bejubelt. Nach starken sieben Auftaktminuten (14:5) taten sich die Uni-Städter bis weit ins dritte Viertel hinein offensiv schwer und explodierten dann über eine Dreierserie zur Vorentscheidung und vergrößerten ihren Vorsprung stetig weiter.
11:0-Lauf zum 14:5
Die Uni Baskets nahmen den Rückenwind aus dem Topspiel-Erfolg in Bernau mit. Die Defense funktionierte glänzend, die Uni Baskets machten nahezu jeden Angriff schwer. Dazu ließen die Münsteraner den Ball phasenweisengut laufen. Bis zum 14:5 (7.) nach einem 10:0-Lauf sah der Vortrag sehr souverän aus. Comso Grühn und Adam Touray per Dunk hatten dabei klasse ausgespielte Fastbreaks verwertet. Es war durchgängig die erwartet intensive Partie (10:10 Rebounds nach dem ersten Viertel, 43:42 am Ende), in der die Uni Baskets zum Viertelende hin nachlässiger wurden: 14:10 nach dem Auftaktviertel.
Chancenwucher
Im zweiten Abschnitt ließ das Team von Götz Rohdewald viele offene Würfe oder einfache Lay-ups liegen, betrieb geradezu Chancenwucher. Später im Viertel stockte die Baskets-Offensive massiv. Nur einzelne Höhepunkte hübschten das Gesamtbild auf. Thorben Döding legte nach einem der seltenen Münsteraner Distanztreffer zum Vierteleinstieg zwei feine Anspiele auf Adam Touray zum 19:12 (13.) und zum 25:28 im letzten Angriff vor der Halbzeitpause auf. Nur zwei von 11 Baskets-Dreiern fielen in den ersten zwanzig Minuten. 11:4 Turnover bei sieben Gäste-Steals. Götz Rohdewald hatte im Vorfeld vor höchst unbequemen Wedelern zu Recht gewarnt.
Publikum feiert Dreier-Erlösung
Die Uni Baskets taten sich offensiv auch nach Wiederbeginn noch rund vier Minuten schwer – geschuldet auch dem hohen Druck der Gäste (31:31, 24.). Mit mehr Tempo antworteten die Münsteraner plötzlich mit trockenen Dreiern in Serie. Der Bann war gebrochen: endlich zunächst der dritte Münsteraner Dreier im 17. Anlauf durch Cosmo Grühn, ein Urschrei der Erlösung der über 1.800 Fans. Zwei weitere durch Emmanuel Bandoumel und wieder Grühn zur 14-Punkte-Führung nach 14:0-Lauf des Rohdewald-Teams (45:31, 28.). Der Kapitän hatte zum letzten Viertelwechsel einen weiteren in petto: 48:36.
22-Punkte-Erfolg
Wedel legte weiterhin kämpferisch alles rein. Münster spielte jetzt aber seine größere Abgeklärtheit aus und stand defensiv wie eine Wand. Und die Baskets-Fans waren als lautstarker sechster Mann voll da. Die individuelle Klasse des Gastgebers ließ kein enges Spiel mehr zu. Peu à peu bauten sie im Schlussabschnitt die Führung auf 22 Punkte aus, die auch nach der Schlusssirene Bestand hatte. Besonders feierte die Halle Berg Fidel die ersten ProB-Punkte des Youngsters Leonard Dertmann.
2. Basketball Bundesliga ProB – 5. Spieltag
Uni Baskets Münster – SC Rist Wedel 71:49 (14:10/25:28/50:37)
Uni Baskets Münster:
Bandoumel (13/1), Döding (3/1),Dilschmann (1, 6 Ass.), Merz (3), Schmorleiz (2), Freitag (2), Dertmann (2), Pahnke (6), Touray (21), Okafor (3), Grühn (15/4)
Topscorer SC Rist Wedel:
Leitao (20/3)
Viertelergebnisse:
14:10 / 11:18 / 25:9 / 21:12
Zahlen & Fakten:
Zweier-Quote: 55% (Uni Baskets) / 36% (Wedel); Dreier-Quote: 23% / 17%; Freiwurf-Quote: 57% / 75%; Assists: 19 / 10; Rebounds: 43 / 42; Turnover: 18 / 20
Schiedsrichter:
Lücke, Gebauer
Zuschauer:
1.850 (Halle Berg Fidel, Münster)
Auswärtsspiel an der Ostsee
Zeit zum Luftholen bleibt nur kurz für die Uni Baskets. Schon in der kommenden Woche sind sie wieder gefordert – weiter Auswärtstrip über 460 km bis an die Ostsee inklusive. Mit dem Bus reisen die Münsteraner am Freitag nach Rostock, wo am Samstag die Seawolves Academy die Uni Baskets Münster empfängt. Die Seawolves haben schon zwei Achtungserfolge gegen Neustadt (95:93) und in Herten (77:67) eingefahren und dabei gegen favorisierte Teams Nervenstärke bewiesen. Los geht’s in der Arena Rostock an der Tschaikowskistraße (Tickets) um 18.30 Uhr, SPORTEUROPE.TV überträgt live.







