
UBC-Frauen wollen gegen Hamburg ersten Zweitliga-Sieg
29. Oktober 2026(ts) Auch die dritte Auswärtsprüfung ist bestanden: Bei der bis dato stark aufspielenden Seawolves Academy gewannen die Uni Baskets Münster am Samstagabend in souveräner Manier 97:72 (51:38). In Rostock ließen sich die Uni Baskets weder von den intensiv agierenden Gastgebern noch von der typischen Farmteam-Atmosphäre von ihrem Weg abbringen. Die Bestätigung der Tabellenführung ebnete das Rohdewald-Team vor allem über gute Ballbewegung (25 Assists) und tief verteiltes Scoring. Der Spitzenreiter legte ein starkes erstes und letztes Viertel hin (28:18, 25:9) und liegt mit 10 Punkten weiter vorn, gefolgt von punktgleichen Iserlohnern.
Erste acht Abschlüsse aus dem Feld sitzen
Neben Boe Nguidjol musste Götz Rohdewald auf Lukas Freitag verzichten, der für den UBC-Nachwuchs in der Qualifikation für die Division A der NBBL in Hamburg gebraucht wird. Die Uni Baskets starteten perfekt in die Partie, agierten konsequent und trafen ihre ersten acht Abschlüsse aus dem Feld allesamt zur 11-Punkte-Führung (10:21, 6.). Rostocks Topscorer Owens, vor Wochenfrist mit 39 Punkten, hatte die Münsteraner Defensive über das gesamte Spiel unter Kontrolle. Die Münsteraner Quoten blieben im dominanten Vortrag auch bis zur ersten Viertelpause auf hohem Niveau, anders als zuletzt auch bei den Freiwürfen, derer zwei Nelson Okafor zum Viertelabschluss versenkte (18:28).
13-Punkte-Halbzeitführung
Nach der Viertelpause ging es zunächst in diesem Tempo weiter. Grühns dritter Distanztreffer im dritten Versuch, Paul Schmorleiz ebenfalls aus der Distanz und per Korbleger, die 18-Punkte-Führung gut drei Minuten vor der Halbzeit roch nach Vorentscheidung. War sie aber – noch – nicht. Rostock verkürzte bis zur Pause (38:51).
Defensiv-Auszeit
Nach dem Seitenwechsel kamen die Münsteraner im trügerischen Gefühl des deutlichen Vorsprungs wenig druckvoll aus der Kabine und mit defensiven Lücken zurück. Das Brett blieb versperrt und einfache Punkte ungenutzt. Mehrfach unglücklich agierende Uni Baskets ließen den über die Partie starken Distanzwurf mit 10 Treffern bei 42 Prozent vorübergehend von Sendung gehen. Rostock nutzte so seine Chancen in der Transition und das Momentum zum 57:61-Anschluss (26.). Der Ausstieg aus dem Viertel gelang wieder leicht verbessert (63:72).
Münsteraner 11:0-Einstieg zur Entscheidung
Auf den Rückschlag reagierten die Uni Baskets nach der Viertelbesprechung. Sie zogen die defensive Intensität massiv an und bewegten vor allem den Ball wieder gut. Emmanuel Bandoumel wurde zum Dreier, Adam Touray, einmal mehr Topscorer und mit einem Double-Double (21 Punkte, 10 Rebounds), zum Dunk freigespielt. Die Offensive der Uni Baskets suchte erfolgreich nach Lösungen, Rostock fand sie gegen die Münsteraner Wand nicht mehr. Der Einstieg der Gäste ins Schlussviertel über einen 11:0-Lauf zur 20-Punkte-Führung sorgte früh für Klärung der Verhältnisse (63:83, 32.). Das 25:9 endende Schlussviertel sah sehr souverän aus.
2. Basketball Bundesliga ProB – 6. Spieltag
Seawolves Academy – Uni Baskets Münster 72:97 (18:28/38:51/63:72)
Uni Baskets Münster:
Bandoumel (11/3), Döding (5),Dilschmann (12/2), Merz (4), Schmorleiz (7/1), Dertmann, Pahnke (3/1), Touray (21, 10 Reb.), Okafor (19), Grühn (15/3)
Topscorer Seawolves Academy:
Baumgarth (21/1, 10 Reb.)
Viertelergebnisse:
18:28 / 20:23 / 25:21 / 9:25
Zahlen & Fakten:
Zweier-Quote: 62% (Rostock) / 55% (Uni Baskets); Dreier-Quote: 17% / 42%; Freiwurf-Quote: 61% / 62%; Assists: 18 / 25; Rebounds: 35 / 41; Turnover: 21 / 10
Schiedsrichter:
Winking, Farho
Zuschauer:
250 (Arena Rostock)
Erstes Sonntag-Heimspiel gegen Braunschweig
Eine unbequeme Aufgabe bei den Seawolves mit Bravour gemeistert, machten sich die Uni Baskets auf die stundenlange Heimreise gen Münster. Im Mannschaftsbus ging es durch eine der längsten Nächte der Saison nach Hause. Eine etwas längere Trainingswoche ist es dann bis zum ersten Sonntag-Heimspiel der Spielzeit: Am Sonntag, 8. November, empfängt der Tabellenführer den Heimatverein von Dennis Schröder: die SG Braunschweig. Hochball ist um 18.00 Uhr, genug freie Plätze in der Halle Berg Fidel gibt es (Tickets).







