
Die Uni Baskets und Bo Hodges beenden die Zusammenarbeit
11. Mai 2026(ts) Drei Facetten ergeben eine Idee! Die Uni Baskets Münster stehen für Inklusion ein, sind eng mit der Universität Münster verbunden und müssen ihre Trainingsbedingungen professionalisieren. Die Idee: Das Studierendenprojekt „Baseline“ – eine neue Halle für Rollstuhlbasketball, Hochschulsport und Uni Baskets. Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Münster-Münsterland (BDA) hat jüngst Studierende der Münster School of Architecture (MSA) für ihre Entwürfe im Rahmen dieses Projekts mit drei Preisen sowie einer Auszeichnung geehrt.
Federführend im Studienprojekt „Baseline“ war der BDA. Unter diesem Projekttitel ist das sogenannte einfache Bauen mit den Anforderungen des Basketballs vereint. Rückbesinnung auf das wirklich Notwendige und der Mensch mit seinen Bedürfnissen an sich stehen im Mittelpunkt. Beratend zur Seite standen der inklusive Rollstuhlbasketballclub BBC Münsterland, der Hochschulsport der Universität Münster und die Uni Baskets Münster.
„Hohe Empathie aller Studierenden für die Anforderungen der Rollstuhlbasketballer“
Aufgabe für 26 Studierende in zwölf Gruppen war das Entwurfsprojekt eines Hallengebäudes, das im Sinne einer „umgekehrten Inklusion“ nicht nur höchste Anforderungen an Barrierefreiheit erfüllt, sondern zugleich die Prinzipien des einfachen und nachhaltigen Bauens berücksichtigt. Im Zentrum stand die Entwicklung eines Ortes, der einerseits als Spielhalle für den BBC Münsterland mit hoher Zuschauerkapazität unter besonderer Berücksichtigung der Barrierefreiheit dient und andererseits als Trainingshalle für die Uni Baskets sowie den Hochschulsport der Universität Münster genutzt werden kann.
Unter der Leitung der Dozenten Marc Hehn und Christian Pohl (beide BDA) wurde das Projekt von den Managern der Basketballteams Helge Stuckenholz (Uni Baskets) und Marcel Fedde (BBC) begleitet, die den Studierenden bezüglich der Abläufe und basketballspezifischen Nutzungen Praxishinweise gaben. „Die hohe Empathie aller teilnehmenden Studierenden für die Anforderungen der Rollstuhlbasketballer hat mich begeistert“, sagte Baskets-Manager Helge Stuckenholz. Daneben konnte Magdi Abdelkader (BDA) zusätzlich zu den Lehrbeauftragten bei Korrekturen seitens des BDA besonderes Augenmerk auf das Prinzip des Einfachen Bauens legen.
Die Jury bestand aus Prof. Dr. Maike Tietjens (Universität Münster), Prof. Sielke Schwager (MSA, BDA), Martin Behet (Vorsitzender BDA) und Meinhard Neuhaus (Präsident des UBC Münster, BDA). Das Expertengremium vergab den ersten Preis an die Arbeit „2in1+“ von Julia Mevenkamp und Leonie Wieschus, den zweiten Preis an „Freie Platzwahl“ von Fynn Hospes und Luca Matthias Michels, den dritten Preis an „LEVEL UP“ von Emma Aldenhoff, Anna Breidebach und Lena Meyer. Darüber hinaus erhielt die Arbeit „Leo Campus Connect“ von Emelie Buick und Maria-Lara Lütkemeyer eine Auszeichnung.








