
Uni Baskets bejubeln erste Tabellenführung
24. Oktober 2026(ts) Die Uni Baskets haben mit dem 71:49 gegen den SC Rist Wedel die Tabellenführung übernommen. Die Münsteraner haben ein dickes Brett bohren müssen und in der zweiten Halbzeit einen Weg gefunden, unangefochten die nächsten beiden Zähler einzufahren, als sie die Wurfquoten und die Intensität hochschraubten. Die Stimmen zum Spiel.
Trainerstimmen
Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Wie lange wir heute brauchen, bis wir den Dreier treffen. Die machen die Zone dicht und wir kriegen viele Würfe. Im dritten Viertel haben wir gefühlt den ersten getroffen und dann drei hinterher. Da ist der Knoten geplatzt und war das Spiel auch entschieden. 28 Punkte in der ersten Halbzeit gegen uns sind nicht viele, aber wir waren nicht gut in der Defensive. Wir haben nicht die Energie gehabt und die hat uns dann auch im Angriff gefehlt. Ich sehe nur Zweifler und Grübler und denke mir: Können wir mal loslegen? Nach der Halbzeit haben wir dann eine Reaktion gezeigt. Wir müssen konstanter werden und auch die Dinge tun, die wir im Training üben. Haben wir das gemacht, haben wir gute Würfe bekommen. Es ist ein Prozess. Solche Spiele musst Du auch gewinnen. Es war eine gute zweite Halbzeit.“
Stanley Witt, Cheftrainer des SC Rist Wedel: „Glückwunsch an Götz und seine Mannschaft. Glückwunsch an den ganzen Standort hier in Münster. Das ist wirklich eine Bereicherung für die ProB. Münster ist ein ProA-Standort und ich hoffe, dass ihr da auch relativ schnell wieder hinkommt. Ich bin sicher, dass das klappen wird. Wir haben alles in die Waagschale geworfen und eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wenn dann die Münsteraner anfangen zu treffen, werden unsere doch noch sehr jungen Spieler relativ schnell unsicher. Dann kommt die Halle natürlich mit ins Spiel. Wir haben am Ende keine Wege mehr gefunden und einfach schlechte Quoten geworfen, viele Turnover in der Offense gehabt.
Spielerstimmen
Kapitän Cosmo Grühn: „Götz hat in der Halbzeit gute Worte gefunden. Mein Gefühl in der ersten Halbzeit war die ganze Zeit: Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir haben freie Würfe kreiert, aber nicht getroffen, und den Gegner unter 30 Punkten gehalten. Das ist normalerweise ein Rezept für ein gutes Spiel. Aber wenn du die Würfe nicht triffst, ist es halt knapp und sieht hässlich aus. In der zweiten Halbzeit haben wir einen Weg gefunden, die Sachen, die wir gut gemacht haben, noch besser zu machen in der Defensive. Am Ende halten wir sie unter 50 Punkten. Das ist auch eine Fähigkeit, wenn vorne die Würfe nicht fallen, dass man hinten noch mal einen Schritt nach vorn macht. Das ist eine sehr, sehr gute Qualität, die wir heute gezeigt haben. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass wir defensiv so einen Zugriff gefunden haben.“
Nelson Okafor: „Wir waren zurück mit minus fünf und mit 22 gewonnen. Das war schon ein seltsames Spiel. Wir müssen auf jeden Fall unsere Energie über 40 Minuten gleichbehalten. Wir haben eine super Defense gespielt, in zwei Viertel haben die Wedeler nicht mehr als 10 Punkte gemacht, aber wir haben zu große Schwankungen in unserem Spiel.“
Adam Touray: Schön war das Spiel heute nicht, gerade in der ersten Halbzeit. Die Wedeler waren durch die Preseason gut auf uns vorbereitet, dass wir schnell und physisch spielen wollen. Sie sind dementsprechend auch herausgekommen, haben sehr physisch verteidigt. Wir haben uns da vielleicht ein bisschen aus dem Konzept bringen lassen. Gegen uns ist es aber auch schwer, so eine Intensität über 40 Minuten hochzuhalten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ruhiger und auch aggressiver gespielt, die Fehler provoziert. Am Ende des Tages musst du hinten raus gut spielen, nicht am Anfang, auch wenn es schöner wäre. Der Sieg geht so in Ordnung.„“









