
Fastbreaks: Veröffentlichung des Spielplans 2026/27 am 1. Juli
26. Juni 2026(ts) Die Münsteraner Hochschul-Basketballer sind nach einem beherzten Auftritt bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Berlin Vizemeister geworden. Gespickt mit zahlreichen aktuellen und ehemaligen Spielern der Uni Baskets schlug die WG Münster im Halbfinale den amtierenden Titelträger Humboldt-Universität Berlin nach einer starken Leistung 58:51. Im Finale musste sich das dann personell reduzierte Team von Andrej König der WG München mit 48:58 geschlagen geben.
Oli Pahnke, Thore Dilschmann, Thorben Döding, Stefan Weß, Jonas Weitzel, Lukas Ehrich & Co. waren am Freitag in die Bundeshauptstadt gereist. Verzichten mussten die Münsteraner auf Cosmo Grühn (Urlaub) und früh auch auf Thorben Döding. „Freitag hatten wir eine achtstündige Anreise, dann stand ich Samstag 20 Minuten auf dem Feld und war anschließend acht Stunden in der Notaufnahme der Charité nebenan“, fasste der 27-Jährige seine ersten beiden Tage des Drei-Tages-Trips zusammen. Diagnose Nasenbeinbruch.
„Echt sehr gute Teamleistungen“
In der Gruppenphase am Samstag gewann die WG Münster ihre Auftaktpartie gegen die WG Göttingen 66:48. „Wir haben im ersten Spiel einen guten Start hingelegt, dann lange gebraucht, um das Spiel zu entscheiden, aber am Ende mit fast 20 gewonnen“, berichtete Döding. Klar unterlegen waren die Münsteraner dann im nächsten Gruppenspiel ihrem späteren Finalgegner WG München (44:66). „Nach dem zweiten Spiel, das ich leider nicht sehen konnte, weil ich da noch in der Charité saß, hatten wir einen ganz guten Abend zusammen. Auch wenn wir Sonntag leider das Finale verloren haben, war es alles in allem ein lustiges Wochenende mit den Jungs“, hob Thorben Döding die Aspekte des Teambuildings hervor.
Noch ganz im Modus des Co-Trainers der vergangenen Saison analysierte der 27-Jährige: „Unser erstes Spiel und das Halbfinale vor allem gegen die Humboldt-Uni waren echt sehr gute Teamleistungen. Wir haben von vorne bis hinten echt cool und konzentriert zusammengespielt. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen und wir haben so eine wirklich starke Berliner Uni-Mannschaft besiegt.“
Im Endspiel, für das dann auch noch „Wessi“ passen musste, reichten die Kräfte bei Temperaturen um die 40 Grad nicht mehr ganz. „Im Finale haben wir lange mit guten Münchenern mitgehalten. Währenddessen war ich aber nochmal in der Charité“, erklärte Thorben Döding weiter. „Diesmal mit Lukas Ehrich, der etwas an der Schulter abbekommen hatte Ende der ersten Halbzeit. Wären alle gesund dabei gewesen, wäre sicher noch mehr drin gewesen, aber so können wir auch auf den zweiten Platz stolz sein.“
Vorbereitung ungefährdet
Weiter geht es für die Kaderspieler der Uni Baskets mit Trainingseinheiten von Co-Trainer Felix Engel. „Es ist blöd, dass ich jetzt im Juli im Training beim Felix, wo wir unter anderem Drei-gegen-Drei oder Eins-gegen-Eins trainieren, nicht mitmachen kann. Laufen, Krafttraining oder Werfen kann ich problemlos machen“, blickte Thorben Döding voraus. „Meine Nase werde ich mir in der kommenden Woche richten lassen müssen. Kontaktsport mache ich dann erst mal keinen, aber zur Saisonvorbereitung werde ich wieder dabei sein.“








